Was sollte man gegen negative Links unternehmen?

20. October, 2009 · Keine Kommentare

Bad Neighborhood Links können das SEO Leben schwer machen (Foto von residae / flickr)Google hat in seinem offiziellen Webmaster Blog etwas Aufklärung bezüglich zwielichtigen Links betrieben. Dabei wird auf die Sorge mancher Suchmaschinenoptimierer eingangen, dass man durch externe Links seitens unseriöser Websites in den Bad Neighborhood hineingezogen werden könnte – was zur Folge hätte, dass die eigene Seite herabgewertet wird.

Allerdings gibt Search Quality Strategist Kaspar Szymanski im Google Blog Entwarnung an die SEO Szene.

1. Regel: Keine Panik!

Wie so oft bei Google Statements wird auf die Vielzahl von Ranking Faktoren hingewiesen und somit sind eingehende Links zwar ein wichtiger Faktor aber dennoch nur einer unter vielen. Abermals wird daraufhin gewiesen, dass das aller wichtigste der ansprechende Inhalt einer Seite sei.

Schlechte Links loswerden

Wer dennoch sein Linkprofil möglichst sauber halten will, dem empfiehlt Szymanski zunächst einmal Kontakt mit dem Betreiber der anderen Seite aufzunehmen. Dabei können WHOIS-Abfragen bei Domain Providern behilflich sein, die Auskunft über Inhaber einer Seite und meistens auch Kontaktmöglichkeiten nennen. Solch einen WHOIS Service für sehr viele Top Level Domains gibt es zum Beispiel bei DomainFactory. Google hat zum Thema Kontaktaufnahme mit Webmastern übrigens einen eigenen Support-Eintrag angelegt.

Leider sind all zu oft die Betreiber der anderen Seiten nicht zu erreichen, besonders wenn es sich um richtige Spam Pages handelt, wird es schwer sein den Kontakt aufzunehmen.

Spam melden

Wenn die verlinkende Seite eindeutig unseriös und spammy ist, bietet Google ein spezielles Formular um diese Seite zu melden. Daraufhin wird die Page vom Google Team gecheckt und wenn sie für Spam befunden wird, werden die Links zu externen Seiten automatisch hinfällig, da die gesamte Page aus dem Index fliegt. Microsofts Bing bietet übrigens auch ein Spam-Report Formular.

Paid Links melden

Wenn eine Website gezielt von einem Konkurrenten attackiert wird, indem dieser Links von Bad Neighborhood zu der unschuldigen Website käuft, bietet Google eine seperate Meldemaske. Denn die sogenannten Paid Links (also gekaufte Links auf anderen Websites) unterliegen einer Null-Toleranz-Politik seitens Google. Leider wird man in einem solchen Fall nicht nachvollziehen können, wer der Auftraggeber der Links war und nur der Anbieter der Links, also in diesem Fall die unseriöse Website dessen Bad Neighborhood Status ausgenutzt werden sollte, würde von Google bestraft werden. Aber immerhin ist man die Links losgeworden, die das eigene Ranking negativ beeinflusst haben.

Im Notfall: Problem aussetzen

Wenn alles nichts hilft, rät Google die Ruhe zu bewahren und die eigene Energie lieber in neuen tollen Inhalt zu investieren als sich mit solchen Gaunern herumzuschlagen. Wirklich schädliche Seiten ohne jeglichen konstruktiven Inhalt, würden auf längere Sicht eh von der Bildfläche verschwinden, sei es weil sie letztlich als Spam erkannt werden oder weil Sie schlicht weg keine Benutzer anziehen. Und mit dem verschwinden der Seite, verpufft auch der negative Link.

Also unterm Strich heißt es also locker bleiben, eventuell kurz schauen ob sich ein Spam (oder Paid Link) Report lohnt und ansonsten einfach gelassen bleiben und auf neue Inhalte konzentrieren.

Ihren XING-Kontakten zeigen Artikel bei Xing veröffentlichen
Kategorie:Suchmaschinenoptimierung (SEO) · Tipps · Webdev
Tags: · · · · ·
meet me in the interwebs
Kaffee-Kasse
Flattr ist ein sehr gut gemachter Micropayment Dienst, der es endlich ermöglicht auf faire Weise Geld zu spenden und einzunehmen.