Seit geraumer Zeit bin ich auf der Suche nach einer gescheiten Android App für Google Analytics. Bislang verwendete ich “DroidAnalytics“, was zwar akzeptable Graphen und detailierte Daten (inkl. variabler Zeiträume) liefert, aber von der Oberfläche etwas bieder daher kommt. Außerdem liefert es keine Auskunft über Events. Heute morgen habe ich die App “ Analytix” entdeckt – die Usability scheint etwas durchdachter und es wurde wesentlich mehr Zeit in die Grafik gesteckt. Die App liefert alle Daten die ich brauche und ist gut auf die eigenen Bedürfnisse anpassbar (E-Commerce / Ereignisse / Traffic Kennzahlen / Benutzer Hardware / Social Impact etc.) es verwendet zudem die Benutzerverwaltung des Android Systems, dadurch muss man der App nicht sein Passwort verraten. Benutze es erst ein paar Stunden, aber soweit bin ich sehr zu frieden und glaube dass die 2€ mehr als gut investiert sind.
PS: Beim Querlesen ist mir aufgefallen, dass das Post irgendwie wie ein gekaufter Artikel ausschaut *g* – ist aber nicht so. Affiliate Links sind auch nicht drin … fand die App wirklich gut!
In den letzten zwei Jahren habe ich mir nur zwei politische Reden komplett angeschaut. Bei anderen Redner schalte / klicke ich früher oder später immer genervt weg – aber Christopher Lauer hats einfach drauf. Klar ist da viel gewollte Komik und Rhetorik drin, aber dennoch (gefühlt) ehrlich und authentisch. Hier seine Rede zum Regierungsantritt von Klaus Wowereit, wo sich zeigt wie peinlich die etablierten Parteien sein können (oder vielleicht kapieren die mit ihrem Politiker-Tunnelblick schon gar nicht mehr was ernst gemeint ist und was Sarkasmus ist?):
In diesem Context sei nochmal die Talkrunde mit Anne Will empfohlen – da schafft es keiner der anderen Parteien rhetorisch mit ihm mitzuhalten (imho):
Zum Abschluss des Jahres sind wir mit dem TDP Kernteam zum Spitzingsee gefahren um ein bisschen Weihnachten zu feiern und uns auf das kommende Jahr einzustimmen. Die Kamera habe ich erst kurz vor Abfahrt ausgepackt, aber man sieht trotzdem die unglaubliche Idylle des kleinen Dorfes.
Ende September hat Google ein neues cooles Feature in Analyticsveröffentlicht – aber irgendwie ist das an mir komplett vorbeigezogen. Weil ich dachte, es sei kostenpflichtig, habe ich gar nicht weiter darüber nachgedacht – dabei ist das Feature kostenfrei, aber dummerweise nur etwas versteckt positioniert.
Wer das Analytics Echtzeit Feature also auch noch nicht gefunden hat, sollte mal folgendes probieren:
Vorab: Neues Google Analytics Design aktivieren per Click auf “Neue Version” (In der Navigationsleiste gaaaanz oben)
Die gewünschte Website (Property) aus der Liste auswählen
In der orangen Navigationsleiste den Tab “Startseite” wählen (statt “Standardberichte”)
Nun findet man in der linken Sidebar den Link “Echtzeit (Beta)”
Die Google Analytics Echtzeit (bzw “Analytics Real Time”) Statistiken zeigen u.a. wie viele Leute sich aktuell auf der Seite befinden und wie diese dahin kamen (Referrer, Keyword, etc.) – dazu auch noch eine nette Standortgrafik, die zeigt wo die Besucher herkommen.
Das Tool eignet sich also wunderbar um Social Media Kampagnen zu monitoren oder um sich einfach nur zu freuen Leider fehlt aktuell noch Live-Tracking von E-Commerce Events – aber das kommt sicherlich auch noch.
Der permanente Zuwachs von Spam-Mails hat Webmaster dazu gebracht, die E-Mail Adressen auf Webseiten zu verstümmeln. Wo früher ein schöner
<a href="mailto:[EMAIL]"...>
verwendet wurde, liest man heute Sachen wie service {ät} unseredomain {punkt} com – das schützt vielleicht vor Spam Bots (wobei gute Systeme auch eine solche Syntax knacken können), ist aber Usability-technisch ein Graus – sowohl für Heavy-User, die die E-Mail Adresse rauskopieren und im Mail Programm korrigieren müsen, also auch für die DAUs – die gar nicht erst kapieren, dass es sich dabei um eine E-Mail Adresse handeln soll.
Kleine Anekdote am Rande – die Fakultät der BWL der Uni Marburg hatte auf ihren Seiten die oben beschriebene “Anti-Spam-Syntax” verwendet, gleichzeitig aber einen Hyperlink mit mailto: verwendet (wo natürlich die E-Mail als Klartext drinstand) – der Nutzen der Anti-Spam-Syntax wurde also ad absurdum geführt, weil die Bots natürlich im Source-Code der Page schauen, wo sie dann die Mail im Klartext fanden. Ich habe sie damals auf diese Problematik hingewiesen und gerade habe ich noch mal geschaut, was daraus geworden ist: Personal der Uni Marburg (BWL) – das ist dann Usability-technisch der Supergau.
Wie macht man es richtig?
Im wesentlichen kenne ich fünf Varianten die E-Mail Adressen auf Webseiten halbwegs vor Spambots zu schützen, wovon allerdings nur 2 halbwegs sicher sind. Hier eine Übersicht inkl. meiner Einschätzung zu Sicherheit und Usability nach Schulnoten.
Methode
Sicherheit
Usability
Wartung
“Anti-Spam-Syntax” (hallo {at} domain [dot] de)
5
4
1
E-Mail als Grafik einbinden
2
6
5
Mail Encryption (Hexdecimal / HTML Entities – Beispiel)
5
1
4
Email als iFrame + Sperrung durch robots.txt
6
1
4
Javascript Methode
2
1
2
Unterm Strich ist also die Lösung via Javascript die beste. Also folgt nun eine Anleitung wie man diese umsetzt.
Mit Javascript E-Mail Adressen verschlüsseln
Das Prinzip ist sehr simpel: Man hat eine Javascript-Funktion, die an den gewünschten Stellen die E-Mail Adresse einfügt. Dabei wird die Adresse natürlich nicht als Klartext übergeben, sondern nur die Bestandteile. Das ganze sieht dann so aus:
Und schon erscheint die E-Mail Adresse inklusive passenden mailto-Hyperlink. Clean, secure und easy.
PS: Am Besten die Javascript-Funktion noch etwas verändern – umso unterschiedlicher, desto sicherer. So kann man ja zum Beispiel den Domain-Namen nicht als Variable verwenden, sondern hardcoded in die Funktion schreiben (macht natürlich nur Sinn, wenn man wirklich nur E-Mail Adressen von dieser einen Domain anzeigen will).
Die A4U ist vorbei – jede Menge Leute kennengelernt und diesmal ein paar mehr Fotos geschossen. Hier eine Auswahl – alle Fotos gibts bei Flickr und dürfen gerne auch weiterverwendet werden (Link zu diesem Post wäre nett).
Wer eine Facebook App schreibt wird sicherlich mit dem OpenGraph Tags hantieren. Wer dann etwas herumprobiert (durch sharen / liken der Seite) wird feststellen, dass Facebook die Daten der URL zwischenspeichert. Das kann recht nervig werden, wenn man seine Änderungen testen will.
Allerdings gibt es einen Trick diesen Cache zu resetten bzw. einen generellen Debugger für die OpenGraph Tags und zwar den Facebook URL Linter. Dieser erzwingt einen Reload der Daten, die dann danach auch wieder korrekt in Facebook selbst angezeigt werden.
Am ersten Juni ist die nächste Phase des “Google +1“-Rollouts eingeleitet worden – von nun an können Webseitenbetreiber den neuen +1 Button auf ihren eigenen Seiten einbinden. Dieser dürfte sich dann in den meisten Fällen zu den bereits bestehenden Buttons, also Facebook, Twitter, etc., hinzugesellen.
Wer noch nicht mit der Materie vertraut ist, kann sich ja schnell die Google Einleitung zu +1 anschauen: